Mephistus

Verlieben aus Überzeugung

März 5th, 2011

Ich will mich heute mal dem Thema “Verlieben” widmen. Eine Sache,die vor allem für viele junge Männer heute der größte Feind zu sein scheint,was meiner Ansicht nach sehr traurig ist.
Denn aus aktuellem Anlass erfahre ich wieder,wie schön es doch sein kann,sich auf dieses Risiko einzulassen.

Es ist sicherlich schön,die eine oder andere abzuschleppen,seine Erfahrungen zu machen und sich selbst auf dem Markt zu “testen”,viele benötigen dies auch als Bestätigung und Rechtfertigung für ihre Existenz als Mann-
Doch wieso haben diese Männer Angst,sich zu verlieben? Man denkt,es sei eine Schwäche, man gibt seinen “Alpha-Status” und seine Player-Maske ab,indem man sich öffnet und sich einem Menschen zeigt -
mit all seinen Schwächen und Macken,die anderen die Möglichkeit geben,einen zu verletzen oder ihn bloßzustellen.
Dennoch ist es der einzige Weg,diese Bereitschaft mit sich selbst einzugehen,um an etwas viel Größeres zu kommen,als zu den One-Night-Stands am Wochenende.

Wieso sieht man diese Offenlegung der Gefühle und das Zeigen des nackten “Ich´s als Schwäche? Benötigt dies eigentlich nicht viel mehr Mut,als wenn man sich als “unantastbaren Aufreisser” zeigt?
Diese Verletzlichkeit ist sogar eine sehr gute Sache. Man erkennt,wo man wirklich steht.
Lässt man sich nicht auf diese Gefühle ein,ist es sehr einfach,alles unter der Kontrolle zu haben
Zu Warten,den coolen Macker zu spielen und hart zu bleiben, so zu tun als würde es einen nicht stören,wenn dein Mädchen,welches dir vor 10 Minuten noch schöne Augen gemacht hat,gerade in der Ecke mit einem Anderen rummacht.

Lässt man sich allerdings auf die Wirkung und die Folgen des Verliebens ein,zeigt sich dein wahres Gesicht und du wirst gezwungen,deine Masken und Spiele fallen zu lassen-
Voraussetzung ist natürlich,dass man diese Masken auch wirklich fallen lässt,wozu Vertrauen benötigt wird,welches man widerum aufgrund vorheriger Beziehungen und Erfahrungen immer schwerer aufbauen möchte oder kann.
Sollte man aber nicht bereit sein,auch immer wieder von vorne anfangen zu können und neue Chancen zu verteilen?

Wie sonst soll man der Frau die Möglichkeit geben, DICH zu sehen ? Alles andere würde in einer unehrlichen Beziehung ohne Happy End enden, die geprägt ist von Routinen,aufgesetzten Masken und verzerrten Persönlichkeiten.
Eine unglaubliche Belastung,die einen nicht glücklich machen kann.

Es spricht nichts dagegen,sein Wissen aufzustocken und seine Erfahrungen für eine gut funktionierende Beziehung zu nutzen,aber nicht um einer zu sein,der ihr nicht seid- Die Frau muss sich in euch verlieben und nicht in eure Rolle als Aufreisser.
Mit all den Schwächen kann eine Beziehung nur so intensiv sein,wie beide Menschen auch bereit sind zu zeigen und sich zu öffnen. Wie das funktioniert ?

Man muss bereit sein,das Risiko einzugehen auch verletzt zu werden.
Man muss bereit sein, Ängste,Nöte und Bedürfnisse zu zeigen.
Man muss bereit sein, Kontrolle auch abgeben zu müssen.

Wie viele laufen da draussen so verstrahlt herum,saufen und vögeln durch die Prärie,obwohl die meisten insgeheim dennoch nur auf der Suche nach der “Einen” oder dem “Einen” sind oder diese aufgegeben haben?
Ganz wichtig: Die oder den “einen” gibt es nicht.
Aber es gibt die Möglichkeit,viele zu dieser “Einen” machen zu können.
Im Prinzip sind viele nur verwirrt,verletzt und suchen Schutz,indem sie übervorsichtig sind und demnach gar nicht bereit sein können,sich auf etwas Neues einzulassen.
Wenn diese etwas ändern wollen,dann müssen sie diejenigen sein,die bereit sind diesen ersten Schritt zu machen.

Verliebtheit hat nichts mit Abhängigkeit zu tun- man muss dennoch darauf achten,stets in seiner eigenen Integrität zu sein und zu bleiben,ohne sich durch die wunderbaren aufkommenden Gefühle selbst zu blenden und seine Ansichten über Bord zu werfen.
Das Eine schließt das Andere nicht aus. Das Fundament in einem Selbst muss stark sein,jeder muss im Vornherein wissen,was und wie er sich eine Bindung vorstellt und seinen Ansichten kongruent bleiben.

Die Geschichte mit dem Fremdgehen…

Januar 10th, 2011

Darüber, wo das eigentliche Fremdgehen oder das Betrügen des Partners beginnt , wird oft heiß diskutiert. Die Menschen haben ein unterschiedliches Empfinden für das, was sie ihrem Partner gerade noch so durchgehen lassen können und was nicht.

Für die einen beginnt die Untreue bereits schon beim Küssen oder bei einem Gespräch mit eindeutigen Flirtabsichten, während die anderen frei nach dem Motto “Es ist erst Sex, wenn die Zigarette danach inhaliert wurde” gehen.
Außer Zweifel allerdings steht, dass das Fremdgehen eine Beziehung stark belasten kann. Selten schafft es ein Betroffener, über das Techtelmechtel seines Partners bedenkenlos hinwegzusehen und kann dieses ohne fundamentale Schäden oder Misstrauen in der Beziehung verzeihen.
Doch ab welchem Punkt wird es tatsächlich kritisch und wo fängt Fremdgehen eigentlich an? Grundsätzlich kann man behaupten, dass das Fremdgehen, also die Untreue im Allgemeinen, das entsprechende Gegenstück zur Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit darstellt.
Sind sich beide Partner “treu”, so schließt dies also auch stark beeinflussende Gedanken aus, die den Partner bereits im Geiste hintergehen.

An irgendeinem Punkt in der Partnerschaft kommt allerdings keiner daran vorbei, Gedanken an das andere Geschlecht , also potentielle Liebschaften , zu verschwenden . Wer von uns ist denn schon lammfromm , ausser unser lieber Papst Benedikt inkl. Genossenschaft ( Das “Stoßgebet” hat seit einiger Zeit eine ganz neue Bedeutung bekommen… ) ?
Bedenklich wird es allerdings, wenn der Drang, diese Visionen und Gedanken in die Tat umzusetzen , die Kontrolle übernimmt. Demnach fängt das Fremdgehen also zu aller erst im Kopf an ; ein existenter Gedanke, der den freien Willen formt und auf diese Weiße das tatsächliche Hintergehen des Partners einleitet. Erst viel später entsteht daraus der reale Seitensprung, dessen Folgen jede Beziehung erschüttern kann.
Es macht oft den Eindruck, die Betroffenen würden zwischen Küssen, Flirten oder dem vollen Programm differenzieren, dennoch haben alle Varianten die gleichen Gemeinsamkeiten. Denn:
Alle Formen schließen zweifellos den eigenen Partner aus und lenken die Konzentration auf ein anderes Objekt der Begierde . Allein durch diesen Umstand ist es für viele nachvollziehbar, dass selbst das simple Flirten als starker Vertrauensmissbrauch oder Fremdgehen angesehen wird.
Keine Frage, es gibt auch Zeitgenossen, die sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen und über derartige “Kleinigkeiten” hinwegsehen können , daher macht es allerdings auch oft den Unterschied, was man sich in der Partnerschaft “versprochen” und abgemacht hat. Sobald man allerdings auf Ehrlichkeit keinen Wert mehr legt ( wer gesteht schon freiwillig seine Flirtabsichten?) , ist die Grundbasis für Lügen und Heimlichtuerei erstmal gelegt und man kann nicht mehr von beidseitigen Absprachen oder gegenseitigem Vertrauen reden , wonach keine vernünftige Partnerschaft eine lange Zukunft hat.
Auch an all diejenigen, die meinen, dass Küssen allein kein Fremdgehen verkörpert -
Die sollten mal überlegen, wie weit sie von diesem Schritt in Wahrheit noch entfernt sind.
Warum sollte jemand, der einen anderen Menschen bereits aufgrund intensiver Zuneigung küsst, demnächst nicht zu mehr körperlicher Nähe übergehen oder dazu in der Lage sein ?

Freundschaft zwischen Mann und Frau ?

November 11th, 2010

Können Frauen und Männer wirklich miteinander befreundet sein ? Also ausserhalb von Facebook , wo ohnehin schon genug sogenannter “Freundschaften” gepflegt und am Leben gehalten werden, die ( oft nicht grundlos ) andernfalls nicht bestehen bleiben würden. Konzentrieren wir uns mal genau mit dem Thema Freundschaft zwischen Mann und Frau . Würde ich die Frage ganz einfach in den Raum werfen, würde sie oft mit “JA!” beantwortet werden, vor allem von den Frauen. Gleichzeitig liese sich aber auch eine Sparte finden, die konsequent verneinen würde. Was stimmt nun ? Ist es möglich, eine freundschaftliche Beziehung mit dem anderen Geschlecht einzugehen, ohne dass sie von Faktoren wie Sex, Eifersucht oder stärkeren Gefühlen beeinträchtigt oder gar zerstört wird ?

Die Antwort ist Jain. Eine Freundschaft definiert jeder anders, von daher hab ich mir die typischen “Mann-Frau-Freundschaften” ausgewählt, auf die man recht oft trifft und man eventuell sogar selber führt.

Es gibt die Freundschaft, die auf einer romantischen und/oder sexuellen Vorgeschichte basieren. Diese Vorgeschichte liegt oft schon eine gewisse Zeit zurück, man hat sich alles verziehen und lebt im Gedanken, es hätte ohnehin nicht geklappt. Dass diese alten Geschichten wieder aufgewärmt werden, wird von beiden kategorisch ausgeschlossen. Man trifft sich vielleicht alle 2 Monate auf einen Kaffee und plaudert nett. Der perfekte Kinopartner.

Andere Freundschaften beruhen auf dem tendenziellen Interesse des Kerls. Es langt, gelegentlich Feuer ins Öl zu schütten. Genug, um eine kleine Flamme lodern zu lassen. Diese Freundschaften benutzen viele Frauen, um kleine Gefälligkeiten und Laufburschenjobs einzufordern, und vor allem für ihr Ego, sei es innerhalb oder ausserhalb einer  festen Beziehung.

Die einzige echte und richtige Freundschaft zwischen einer Frau und einem Kerl muss auf der Tatsache beruhen, dass man jeweils ganz einfach nicht der Typ des anderen ist. Das wären also Männer, bei denen die Frauen nicht darauf achten, ob ihre neue Hose einen guten Arsch macht, oder ihre Haare wiedermal nach Pornofrisur aussehen. Sollte die Hose aber einen guten Arsch machen, wollen sie es dennoch hören, denn - Sex spielt immer eine Rolle.

Und dann gibt es noch die uns allseits bekannte und in allen Breitengraden vorkommende sexuell-motivierte Freundschaft, die auf einer sehr beliebten Lüge basiert. Nämlich wenn Frauen gegenüber Männern- mit denen sie noch nie geschlafen haben -behaupten, sie wären lediglich auf Freundschaft aus. Diese Freundschaft zielt in Wirklichkeit nur darauf ab, ihn stückchenweìse von ihren Qualitäten zu überzeugen, um ihn schlussendlich doch noch flachzulegen- oder ihn zu erobern - meistens bleibt es aber beim flachlegen.

Für Frauen sind Freundschaften zu Männern also auf jeden Fall möglich, in allen möglichen und undenkbaren Variationen. Sie sind nur nicht immer von Dauer.

Aus der Perspektive des Mannes sieht das nicht so einfach aus. Die Gründe liegen klar auf der Hand , oder besser gesagt, baumeln in der Hose. Natürlich, wenn uns unsere Traumfrau, der wir hinterherhecheln, letztendlich statt einer Komplettabfuhr noch das Angebot zur Freundschaft macht, gibt es wenige, die dies abschlagen würden. Denn für viele gilt: Es bleibt ja noch die Perspektive in ihrer Nähe zu sein. Und genau diese Männer quälen sich dann in Geduld und Hoffnung. Denn wo eine Perspektive ist, muss auch definitiv mehr zu holen sein. Und wenn es Jahre dauert…

Sie üben sich in Geduld, machen ihrer “guten Freundin” immer öfters unterschwellige, natürlich NIE ernstgemeinte Annäherungsversuche und sind überhaupt der netteste und höflichste Mensch in ihrem Umfeld. Aber das, was in den Köpfen der Männer vorgeht, sollte sie, die gute Freundin, am besten nie wissen. Nicht jugendfrei, sag ich da nur.

Ja ja, die feinfühligen Jungs werden jetzt wieder aufgrölen: Freundschaft mit einer Frau geht aber doch ! Mach ich doch selber schon seit Jahren !

Ich sag da nur: Selbstbetrug ! Natürlich geht es, wenn man sich einredet, da wäre nicht mehr. Aber es fehlt nur ein kleiner romantischer Moment, ein bestimmer Moment und schon werden sie schwach. Und jeder Mann, der sagt, das sei nicht so, der ist entweder nur an Männern intressiert, (un)glücklich verheiratet oder mit Eva Longoria zusammen. 

Und dann noch die Sache mit der Eifersucht : Reagieren Männer für gewöhnlich im Innern nicht angefressen, wenn unsere “beste Freundin” mit ihrem neuen Lover angedackelt kommt ? Schmerzt es sie nicht in ihrer durchschnittlich 20cm langen Ehre, wenn sie mit leuchtenden Augen von ihm schwärmt ? Dann reagieren Männer so, als hätte man ihnen ihre sinnlichen Perspektiven geraubt, obwohl da ja rein gar nichts ist ? Und freuen sie sich dann etwa nicht ein riesen Loch in den Bauch, wenn die Superbeziehung gescheitert ist ?

Fassen wir zusammen: Für einen Mann ist eine Freundschaft zu einer Frau vergleichbar mit dem Sammeln von Schmuddelheftchen. Viele geben sich leider mit dem zufrieden, was sie bekommen, obwohl sie eigentlich viel mehr wollen.

Gleichberechtigung in einer modernen Beziehung - realistisch ?

Oktober 22nd, 2010

In damaligen Zeiten musste Man(n) sich mit diesem Thema nie auseinandersetzen - es stand außer Frage , wer in einer Beziehung
die “Hosen” an hatte.
In der heutigen westlichen Welt allerdings - vor allem nach der Emanzipation der Frau - scheinen beide Geschlechter gleichberechtigt zu sein.
Zumindest nach außen hin.
Ich will eine Veränderung der Rollen keinesfalls leugnen:
Ein Mann kann sich heutzutage nicht mehr allein auf seine Männlichkeit berufen und den Ton angeben, er muss sich zunehmend mit dem neuen, selbstbewussten und aktiven Kampf der Frau um die Vorherrschaft und Macht in einer Beziehung konfrontieren.
Dieses “neue Bewusstsein” , welches heutzutage zu jeder modernen Beziehung gehört, finde ich so interessant, dass ich damit meinen ersten Eintrag im Blog fülle. Mich interessieren vor allem eure Meinungen zu diesem Thema !
Betrachten wir zunächst einmal den psychologischen Aspekt zu Beginn einer Beziehung, oder sagen wir besser, Begegnung mit einem potentiellen Partner:
Ähnlich wie im Tierreich tasten sich zwei Menschen, die sich frisch kennengelernt haben, zunächst vorsichtig an den jeweilig anderen heran, kaum einer wird zu Beginn mit der Tür ins Haus fallen und nüchtern seinen wahren Charakter offenbaren.
Eine der häufigsten Beobachtungen zeigt, dass sich beide unglaubwürdig viel
Respekt zollen, ganz selbstverständlich Rücksicht auf den anderen nehmen, vor allem, wenn man damit die eigene Großzügigkeit unterstreichen kann.

Jeder, der bereits Erfahrungen in einer Partnerschaft gesammelt hat, wird bestätigen können, dass dieser Umgang miteinander nicht selbstverständlich auf Dauer anhält.
Sei es im Tierreich oder in der modernen menschlichen Gesellschaft, über den Status des Einzelnen bestimmt die Rangordnung.
Ob im Alltag, im Beruf oder in der Liebe, jeder muss sich gegen eine Vielzahl von Konkurrenten beweisen. Viele werden dies als altmodisch abstempeln, es ist aber nun mal Fakt, dass die Überlegenen auf der Seite der Gewinner stehen, über andere bestimmen und sie dominieren.

Aber wie äußert sich dieses Phänomen nun in einer Partnerschaft zwischen Mann und Frau ?
Seit jeher wurden Frauen von Männern gezielt “unterdrückt” und in eine ganz bestimmte Richtung gelenkt. Sie wurden in die Rolle am Herd, im Haushalt und in der Küche zugeordnet.
So zumindest sehen viele in die Vergangenheit zurück. Aber wie kann es sein, dass die Frauen das früher anscheinend ohne Probleme akzeptiert und hingenommen haben ? Viele Frauen ordneten sich unter und nahmen es hin, doch im Inneren brodelte es schon gewaltig.
Aus Unzufriedenheit folgte die Emanzipation und die Sehnsucht nach Gleichberechtigung , was viele Männer in der heutigen Zeit enorm unter die Nase gehalten bekommen.

In einer modernen Beziehung tobt also der unerbittliche Geschlechterkampf, den vor allem die Männer aufgenommen haben, um weiterhin der dominante Part sein zu können.
Dieser Machtkampf, in dem jeder versucht die Oberhand zu gewinnen und den anderen zu dominieren,hält im Idealfall ,wenn auch abgeschwächt,während der ganzen Beziehung an.
Solange kein einzelner Part dominiert, fühlt sich der andere auch nicht beherrscht und unterdrückt. Genau dieses Gefühl ist essentiell, wenn es um eine längere Partnerschaft geht.
Hinzu kommt der Umstand, dass dieser Kampf rein auf geistiger Ebene ausgetragen wird, da körperliche Gewalt oder Macht grundlegend Tabu sind.
Das wiederum verschafft den Frauen einen kleinen, aber entscheidenden Vorteil:
Mit ihrer sexuellen Überlegenheit können Frauen es tatsächlich schaffen, einen Mann, ohne körperliche Stärke anzuwenden, zu kontrollieren, oft auch nur unbewusst. Die meisten Männer reagieren äußerst empfindlich auf Einschränkungen oder gar Entzug des Beischlafs oder körperlichen Verführungen der Frau.

Damit die Männer den Frauen Paroli bieten können, muss sich das Denken grundlegend ändern. Es genügt nicht mehr, allein körperlich der Stärkere zu sein, vielmehr muss der Mann die Machtspiele und Manipulationsversuche der Frau durchschauen und entsprechend reagieren.
Da Frauen viel feinfühligere “Antennen” für soziale Machtkämpfe haben, haben sie es deutlich einfacher ohne großes Aufsehen ihren Partner zu manipulieren und für ihre Zwecke zu nutzen.

Im Grunde genommen unterscheiden sie sich also bezüglich in ihrem Bestreben nach Macht keineswegs von ihren Gegenstücken, den Männern.
Generell möchte jeder den Partner “erziehen” und auf diese Weise seinen / ihren Willen durchsetzen. Das passiert oft total unbewusst und automatisch,
indem man z.B. den Partner kritisiert, sollte er in einer bestimmten Situation nicht dem individuellem Idealbild entsprechen. Dies führt wiederum unweigerlich zu Konfliktsituationen und kann ein großer Faktor für ernste Beziehungsprobleme sein, da sich niemand gerne verbiegen und beherrschen lässt.

Nicht zu vergessen, dass ein extrem angepasster bzw. “erzogener” Partner aus der Sicht des Anderen sehr viel an Attraktivität und Reiz verliert.
Frauen beispielsweise möchten einen Mann genau nach ihren Vorstellungen und Wünschen, geprägt von unrealistischen und naiven Hollywoodbeispielen.
Das Kontroverse dabei ist, sollte sich dieser einmal erst untergeordnet haben, wird er uninteressant und langweilig. Daher ist es ratsam, sich nicht zu beugen, jeder Part braucht seine Freiheiten und das Gefühl der Selbstbestimmung.
Gut ist, seinen Willen zu behalten und diesen auch Konsequent zu vertreten, ohne auf Diplomatie und Entgegenkommen zu verzichten.
Letztendlich kann eine Beziehung nur so auf lange Zeit abwechslungsreich, harmonisch und erfüllt verlaufen. Die damit verbundenen Auseinandersetzungen und Konflikte aufgrund des ewigen Machtkampfes können lästig und nervenaufreibend sein, dennoch hilft ein Konflikt der Beziehung, zusammen ein richtiges Gleichgewicht zu finden.



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